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Golfball


Eigenschaften und Aufbau

Die Größe und Beschaffenheit eines Golfballs werden in den Golfregeln definiert. Der Durchmesser eines Golfballs liegt bei mindestens 42,67 mm, das maximale Gewicht bei 45,93 g. Die Oberfläche des Balls ist mit ca. 300 bis 450 Dimples (kleinen Dellen) versehen. Die genaue Anzahl an "Dimples" ist nicht festgelegt. Dabei hat fast jeder Hersteller eine andere Anordnung der Dimples, die die Flugbahn optimieren sollen.
Ein Golfball besteht aus einer harten Kunststoffschale (in der Vergangenheit wurde Guttapercha verwendet) mit unterschiedlichen Kernen. Neben Hartgummikernen werden zunehmend auch Mehrschichtkerne aus verschiedenen flexiblen Materialien genutzt. Je nach Anzahl der unterschiedlichen Lagen spricht man von 2-piece, 3-piece, 4-piece (und so weiter) Bällen. Auf den meisten Golfbällen ist eine Nummer aufgedruckt. Diese dient dazu, den Ball von Bällen anderer Spieler zu unterscheiden, wenn diese einen Ball gleicher Marke und gleichen Typs verwenden.

Der Golfball im Spiel

Es hat sich eingebürgert, auf dem ersten Abschlag mit einem Ball sowohl Marke als auch Typ und Nummer des Balles anzusagen. Sobald der Ball regelkonform gewechselt werden darf, sollte auch diese Information an die weiteren Spieler weitergegeben werden. Dieses Vorgehen ist eine Etikette- und keine Regelfrage.

Physik

Flugweite eines Golfballs bei Cw = 0, 0,1 und 0,4
Die Flugbahn eines Golfballs wird durch die Gravitationskraft und aerodynamische Kräfte bestimmt.
Durch den Winkel des Schlägerkopfes wird der Ball beim Schlag in eine Rotation versetzt, die während des Fluges zur notwendigen Richtungsstabilität beiträgt. Jeder Golfschlag löst einen Rückwärtsdrall aus, soweit der Ball mit der Schlagfläche getroffen wird. Die unterschiedlichen Flugbahnen werden durch zusätzliche Seitrotationen ausgelöst.
Die sogenannten Dimples (Dellen/Grübchen) auf der Oberfläche verkleinern den Strömungswiderstandskoeffizient durch Absenken des Druckwiderstand und verringern den Luftwiderstand um bis zu 50 %. Abhängig von Schlagtechnik des Spielers kann ein Golfball bis zu viermal weiter fliegen.

Der Durchmesser und die Geschwindigkeit eines Golfballs sind so gering, dass die kleine Reynolds-Zahl eine laminare Grenzschichtströmung vermuten läßt. Kleine Verwirbelungen innerhalb der Dimples verändern die laminare Grenzschicht um den Ball in eine turbulente Grenzschicht. Die Strömung löst sich verzögert ab und verringert so das Volumen der Totwasserzone. In diesem Bereich herrscht ein Unterdruck. Je kleiner die Zone, desto geringer ist die Druckdifferenz zur Anströmseite und damit die Abbremsung in Flugrichtung. Auf dem gleichen Prinzip beruht die Wirkungsweise von Turbulatoren auf den Tragflächen kleiner Flugzeuge. Die Grafik zeigt den Einfluss der Luftreibung auf die Flugweite. Bei einer Abschlaggeschwindigkeit von 80m/s würde ein Golfball ohne Luftreibung (Cw = 0) mehr als 600 m weit fliegen. Ohne Dimples beträgt der Cw-Wert ca. 0,4, dem entspricht eine Schlagweite von 150 m. Mit Dimples (Cw = 0,1) vergrößert sie sich um mehr als das Doppelte

Es existieren hunderte verschiedener Dimplemuster, die von den jeweiligen Herstellern der Golfbälle entwickelt werden.
Golfbälle sind elastisch. Durch den sogenannten Smash speichern sie bei der Berührung mit dem Schläger Energie, die sie beim Abschlag wieder abgeben. Der Smash trägt zur Vergrößerung der Geschwindigkeit des Balles bei. Gute Golfspieler erreichen Ballgeschwindigkeiten von 250 km/h, der Rekord liegt bei 328 km/h.

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Folgende Seiten wurden verwendet:

http://de.wikipedia.org/wiki/Golfball

http://de.wikipedia.org/wiki/Golfetikette

http://de.wikipedia.org/wiki/Stableford

http://de.wikipedia.org/wiki/Golfschlag

http://de.wikipedia.org/wiki/Golfschl%C3%A4ger

http://de.wikipedia.org/wiki/Golfschl%C3%A4ger-Fitting

http://de.wikipedia.org/wiki/Handicap_(Golf)

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